Der Neue Kunstverein Aschaffenburg hat sieben KünstlerInnen dazu eingeladen eine gemeinsame Ausstellung zum Thema SOUND, Klang, Geräusch und auditiver Wahrnehmung zu gestalten. Es sind sieben zeitgenössische Ansätze in Form ganz unterschiedlicher Raumgestaltungen entstanden. Leider wurde die Ausstellung durch Coronavirus SARS-CoV-2 gleich nach der Vernissage geschlossen. Mit „SOUND virtuell“ geben wir Ihnen einen Eindruck der Arbeiten der 7 international wirkenden KünstlerInnen. Diese arbeiten um ihre Ideen und Visionen auch zu zeigen und möchten Sie damit zum Hinhören verführen.
Dazu brauchen wir Sie! – Unser Publikum.

Bitte folgen Sie uns auf unserem virtuellen Rundgang durch die Ausstellung und besuchen Sie uns in den realen Räumen der „SOUND–Klang erleben“ Ausstellung - wenn es wieder möglich ist.

Ihr NKV

und die Kuratoren Lasse-Marc Riek und Eckhard Kuchenbecker.

SOUND

Klang erleben: Virtueller Ausstellungsrundgang

Raum 1: DIE AUDIOTHEK

… lädt Sie ein zum Sehen, Lesen und Hören. Bringen Sie Zeit mit, um sich durch unterschiedliche Medienangebote auf das Thema SOUND einzustimmen oder kommen Sie nach dem Rundgang durch die Ausstellung wieder um die gewonnenen Eindrücke ausklingen zu lassen. Sie finden in unserer Lounge Veröffentlichungen der teilnehmenden KünstlerInnen in Text und Klang.   

 

Eckhard Kuchenbecker Lasse-Marc Riek (Foto: Leander Kuchenbecker)
Foto: Leander Kuchenbecker

 

Der Ausstellungsrundgang beginnt in der Audiothek.

Die Hör-Lounge der Ausstellung bietet den BesucherInnen zwei Hörstationen. Hier stehen aktuelle Veröffentlichungen des deutschen Klangkunstlabels Gruenrekorder zur Auswahl und bieten einen umfassenden Eindruck des internationalen Klangkunstschaffens.
Ebenso finden Sie ausgewählten Lesestoff zum Thema SOUND.
Schmökern für die Ohren.

Eckhard Kuchenbecker Lasse-Marc Riek

Wir hören Ausschnitte aus folgenden Veröffentlichungen ...

 

ERINNERUNGEN DES HÖRENS
Des Weiteren ist eine Sammlung von Erinnerungen des Hörens zu sehen, zusammengestellt von Markus Kürten.

Bitte bedienen Sie sich. Legen Sie CDs und LPs auf und werfen ein oder zwei Blicke in die ausliegenden Themenhefte der Field Notes. Field Notes wird publiziert von dem Frankfurter Label Gruenrekorder, herausgegeben von Daniel Knef und Lasse-Marc Riek.
Kurz gesagt, beschäftigt sich das Magazin mit dem Phänomen Geräusch aus den unterschiedlichsten Perspektiven. - Kunst- und Kulturschaffende, Wissenschaftler und Klangforscher tragen zu Field Notes durch Ihre Essays, Interviews, Reiseberichte, Anekdoten, Notizen und Bildreihen bei.

 

FN #1

FN #1 Texte zum Geräusch

Fn #2

FN #2 Hören, Dokumentieren 

Fn #3

FN #3 Spuren


Hier stehen die Fieldnotes zum persönlichen Download bereit: https://www.gruenrekorder.de/fieldnotes/

 


Raum 2: ZIMOUN

©photography by aoki takamasa
©photography by aoki takamasa

…  hypnotisiert die Betrachtenden auf akustische Art. Zig-fach reiht sich ein minimalistisches Bewegungsmuster nebeneinander und erzeugt seh- und hörbare Klangspuren im Raum. Das vielfache Nebeneinander des gleichen Geräusches entrückt es vom Ort seiner Entstehung und erzeugt je nach Standort des Zuhörers und Betrachters unterschiedlich wirkende Höreindrücke bei denen die sichtbaren Bewegungen mit den Schallreflexionen des Raumes verweben.

(E. Kuchenbecker)

 

Zimoun lebt und arbeitet in Bern. Seine meist raumspezifischen Installationen basieren auf dem Zusammenspiel von Mechanik, Bewegung und durch Materialien in Echtzeit erzeugten Klängen und Geräuschen.
Zimoun kreiert in mechanischem Akkord feingliedrige Werke von poetischer Verspieltheit – sie sind zugleich einfach und komplex, Resultat von Wiederholung und feinen Abweichungen, von Routine und Zufall.
Dabei setzt er häufig eine große Anzahl identischer, einfacher mechanischer Elemente ein als Bausteine seiner Werke ein.
Basierend auf einfachen und rohen Materialien aus Alltag und Industrie entstehen dabei Systeme, welche trotz der
ihnen zu Grunde liegenden Einfachheit eine oft organisch anmutende Lebendigkeit und Komplexität entfalten. Zimoun‘s Arbeiten werden in zahlreichen internationalen Ausstellungen in Museen und Galerien weltweit präsentiert.
Erleben Sie weitere raumfüllende Installationen auf der Homepage des Künstlers https://www.zimoun.net/


Raum 3: Werner Cee

… durch eine Licht- und Schallschleuse betritt man die Klang- Video- und Lichtinstallation

WHEN WEATHER WAS WILDLIFE
Seit Menschengedenken existiert der Wunsch, gestaltend in das Wettergeschehen auf der Erde einzugreifen. Heute diskutieren Klimawissenschaftler, Politiker, Wirtschaftsfachleute und Militärs Methoden zur Beeinflussung von Chemie und Physik der Atmosphäre bis hinauf in die Stratosphäre. Dystopien, Weltrettungspläne, Panik, Hybris, Experten, Propheten und Heilige – ein Mahlstrom aus Fakten und Fakes.  mehr

 


Raum 4: Chistina Kubisch

 … STILLE

analyzing silence 2020
   silent exercizes 2019

Die Beziehung zwischen Klang, Geräusch und Stille hat mich seit Beginn meiner künstlerischen Arbeit beschäftigt und begleitet. Stille ohne Klang hat es nie gegeben, wie es uns John Cage in seinem Erfahrungsbericht aus einem schalldichten Raum, in dem er plötzlich seine Blutzirkulation hört, eindringlich vor Augen führt. Klang und Stille sind immer ein Paar in Wechselwirkung. Dass dabei das Geräusch zunehmend die Überhand bekommen hat, thematisierten schon die (gar nicht so romantischen) Romantiker, die die Stille vielfach in ihren Gedichten und Texten beschrieben haben – in einer Zeit, in der die Industrialisierung auch den akustischen Raum zunehmend zu besetzen begann und die Stille plötzlich nicht mehr selbstverständlich war.

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Raum 5: Wood

»Was sollen wir mit diesem Raum machen?« hatten wir uns gefragt. Es knarzt in den Ohren. Kein Wunder, ein uralter Dielenboden, das Holz durchgelaufen, im Laufe der Zeit eingetrocknet und nun von jedem Schritt verändert: Das Holz stöhnt und seufzt – aber es macht auch Musik, ist das Fundament für den Rhythmus, der mit jedem Fußwippen durch den Körper geht. Das Holz ist das Kunstwerk und der Läufer über das Holz der Künstler. Jeder einzelne Besucher der Ausstellung »Sound – Klang erleben« im Kunstlanding tritt als solcher als ein Künstler auf – er kann gar nicht anders: In dem Moment, in dem er den Raum mit den vier über dem Holzboden schwebenden Mikrofonen betritt, beginnt er Klang zu gestalten. Holz hören und spielen. Der vorhandene Dielenboden wird zu einer begehbaren Klaviatur der Geräusche. Die erzeugten Schallwellen lösen Prozesse aus und werden in transformierter Form wieder hörbar.
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WOOD – KLINGENDES HOLZ
RaumKlangInstallation von Eckhard Kuchenbecker und Lasse-Marc Riek

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Raum 6: Julius Stahl

Aus dem taghellen Raum mit den klingenden Holzdielen betritt man durch eine weitere Schleuse den stillen Dunkelraum und wird selbst schnell zur Schattensilhouette und damit Teil der Lichtinstallation Julius Stahls. 3 projizierte Lichtquadrate sind die einzige Beleuchtung des Raumes und auf den 2ten Blick wird deutlich, dass unscharfe Linienbündel in hellgrauen Schattenverläufen changierend, die eigentliche Arbeit des Künstlers darstellen. Projizierte resonante Bewegung die in unterschiedlichen Intervallen auf jeder Fläche auch zum Stillstand kommt und scharfe Schattenlinien abbildet. Um darauf wieder in filigranen wehenden Grautönen zu verschwimmen. Ein faszinierendes Wechselspiel zwischen den 3 Projektionsbildern, ausgelöst durch kaum wahrnehmbare leise Schallwellen, die sich erst nach einiger Zeit im Raum mehr spürbar als hörbar verbreiten. (E.Kuchenbecker)

 

Photo © Julius Stahl
Photo © Julius Stahl

Julius Stahl lebt in Dresden und Berlin. Im Zentrum seiner Arbeit stehen Werkreihen aus Resonanzobjekten. Objekt und Klang sind untrennbar miteinander verbunden. Akustisches Material ist dabei der Sinuston. Er enthält die Vorstellung von Bewegung bereits in seiner Beschreibung. Bewegung, die konkrete Räume formt. Sichtbar in Wellenformen, hörbar in akustischen Räumen, die durch die Verbindung mit Objekten entstehen. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Galerien und Museen ausgestellt und mit Preisen und Stipendien im In- und Ausland ausgezeichnet.

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Photo © Julius Stahl
Photo © Julius Stahl

Raum 7: Eckhard Kuchenbecker

 

„Buzios“ - dieser lautmalerische Begriff beschreibt den Klang eines Objektes im Wind.
Wind ist nicht sichtbare Luftbewegung. Sie wird erst durch eine in der Luftströmung erzeugte Schwingung hörbar. Bewegung klingt. Die Installation steht in eigentlichem Zusammenhang mit portugiesischen und kretischen Windmühlen. Dort signalisieren die durch Windes Kraft vibrierenden Tontöpfe dem Müller verschiedene Betriebszustände der Mühle. Der Klang des Windes ist so vielfältig wie variationsreich seine Intensität ist und wie unterschiedlich die Objekte, die er auf seinem Weg umströmt.
Ich bin bei Tonaufnahmen zu einem Spielfilm auf Kreta zum ersten Mal auf diese Töpfe an Windmühlen- flügeln gestoßen. Es war windstill und kein Ton hörbar. Die bloße Vorstellung des Klanges über der Landschaft faszinierte mich. Ein befreundeter Tonmeister schickte mir die hier sicht- und hörbaren Tontöpfe aus Portugal. Ein herzliches Dankeschön schicke ich an Jürgen Hafner, für seine Kreativität mit der er mir half den Tontöpfen Klang zu entlocken und sie im Raum zu präsentieren.

Die Installation BUZIOS 2 besteht aus zwei „Windmühlenflügeln“ an denen Kopfhörer und die Tontöpfe befestigt sind sowie 2 Klangkompositionen. Über Lautsprecher sind Geräusche des Windes zu hören. Wehende, leichte Klänge, die sich im Raum bewegen. Eine zweite Klangebene ist über Kopfhörer zu hören. Diese Tonebene besteht hauptsächlich aus den vibrierenden Tontöpfen, die im Luftstrom wie Orgelpfeifen zu schwingen beginnen. Tiefe, dunkle Frequenzen bilden einen Kontrast zum Raumklang.

 

TONBAND
„Ton Band“ – sowohl das Wort wie auch die Geräte und der handwerkliche Umgang damit gehören zur Geschichte der Tontechnik. Das kinetische Objekt ist eine Widmung des Filmtonmeisters Eckhard Kuchenbecker an die analoge Zeit der 80er Jahre, dem Beginn seiner beruflichen Film- und Tonarbeit und an die Menschen, die ihn auf diesem Weg begleiteten.
Die Bewegungsenergie von Schallwellen versetzt eine feine Mikrofonmembran in Schwingungen. Diese bewegen eine Metallspule im Magnetfeld eines Dauermagneten und erzeugen in diesem Moment eine elektrische Spannung, die per Kabel zum Tonkopf des Tonbandgerätes fließt. Ein Elektromagnet wirkt je nach Lautstärke stärker oder weniger auf die Metallschicht des vorbeigeführten Tonbandes. Dabei wird dieses unterschiedlich stark magnetisiert. Metallpartikel speichern die akustische Information und werden zu Tonträgern. Bei der Wiedergabe erzeugt wiederum eine Spule aus dem vorbeigeführten Magnetband eine elektrische Spannung, welche am Lautsprecher Klang erzeugt.


 

Die Installation zeigt ein schwebendes, laufendes Tonbandgerät – NAGRA 4.2.
Es ist das gleiche Gerät, das ich am 22.Dezember 1991 bei Dreharbeiten zu einem letzten Kurzspielfilm mit meinen Freunden und Kommilitonen, an Bord eines Oldtimer-Flugzeuges benutzte. Plötzlich sah ich es damals vor mir in die Höhe fliegen, - in genau dem Moment, als unser Flugzeug, - eine mit 32 Menschen vollbesetzte DC3 in einem Wald in den Bergen über Heidelberg zerschellte und ich gleichzeitig das Bewusstsein verlor. - Wie ich viel später erfuhr, lief dieses Tonband nach dem Absturz weiter und wurde erst ungefähr 5 Stunden später von Mitarbeitern der Flugunfalluntersuchungsstelle Braunschweig auf dem Waldboden gefunden - mit immer noch sich drehender Spule. Danach konnte ich mich auf genau dieses Tonbandgerät für weitere 8 Jahre - bei 35 weiteren Filmproduktionen verlassen.

ECKHARD KUCHENBECKER, geboren 1961
Der Filmtonmeister und Tongestalter lebt und arbeitet seit 1968 in Aschaffenburg. Nach dem Kunstleistungskurs am FDG begann seine künstlerische Laufbahn mit dem Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Nach Malerei und Zeichnung bildeten die Fächer Fotografie und Film seine berufliche Basis. Seit 35 Jahren arbeitet er für TV- und Kinoproduktionen als Filmtonmeister und Tongestalter. Seit 1994 folgten Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen.
2012 entwickelte er mit Lasse-Marc Riek die Veranstaltungsreihe „Hörsaal Aschaffenburg“. Gleichzeitig entstanden erste Klanginstallationen im öffentlichen Innen- und Außen-Raum, sowie gemeinsame Arbeiten mit Künstlern unterschiedlicher Gattungen.

„Neben meiner beruflichen Arbeit ist es mir wichtig, meine Mitmenschen zum MitHören anzuregen.Ich versuche Ihnen meine eigene Hörbegeisterung zu vermitteln. Umgebungswahrnehmung geschieht multisensorisch und das Hören ist dem Sehen dabei mindestens gleichgestellt.“

„Ich beschäftige mich seit Langem mit dem Klang der Welt und künstlerischen Arbeiten, die aus originalen Geräuschen heraus entstehen. Meine Leidenschaft ist es, Klänge und Geräusche als wichtige Umgebungselemente wahrzunehmen. Tagtäglich empfinde ich Freude daran, in meiner Umgebung Geräusche, Töne und Klänge herauszuhören aus dem Lärm, – wie von vielen die Gesamtheit der Schallwellen oft empfunden wird. Das aus beruflichem Interesse entstandene Bewusstsein für den Klang meiner jeweiligen Umgebung, empfinde ich als persönliche Bereicherung meiner alltäglichen Wahrnehmung. Wir sind es nicht gewohnt, zu hören ohne Bezug zum Bild, solange Ton nicht Nachrichtentext oder Musik ist. Hörspielen zuzuhören ist eine neue Hör-Art neben der es zig andere für sich persönlich zu entdecken gibt.

 


Raum 8: Tobias Schmitt und Lasse-Marc Riek

NEIGUNGEN
Das Darknet ist medial ein Synonym des Bösen und Abartigen, doch in Zeiten von wahlentscheidenden Socialbots, Whistleblowing, Snowden, der NSA und Zensur in autoritären Staaten darf man den verschlüsselten freien Zugang zum Internet nicht stigmatisieren. Riek und Schmitt kontextualisieren und kontrastieren in dieser Arbeit diese vielen Seiten der virtuellen Grauzone. Die TeilnehmerInnen der Installation erlaufen und erhören einen abgedunkelten Raum, welcher von einem sechs-kanaligen Audiosystem und Projektionsflächen bespielt wird. Über eine für die Installation entwickelte Webseite gelangen die User zu einer Auswahl verklanglichter Textfragmente. Die sog. Text-to-speech-Stimmen sind für die BesucherInnen spielbar und werden auf der mehrkanaligen Anlage als Einspielungen selektiert. Die Einspielungen werden dann in Klanglandschaften eingebettet, die die Künstler mittels Techniken wie der Hörbarmachung von Bildern und kryptographisch bearbeiteten Texten aus dem Darknet generiert haben. Darüber hinaus analysiert und visualisiert die Software in Echtzeit das Entscheidungsverhalten der NutzerInnen und zeigt so deren situativen Neigungen numerisch an.

 

 

Die Installation stützt sich auf die Produktion „Darknet Poetry“ welche im Deutschlandradio Kultur noch nachzuhören ist.
Tobias Schmitt und Lasse-Marc Riek arbeiten seit dem Jahre 2003 an unterschiedlichen, improvisatorischen Aufführungskonzepten und war seither in Museen, Galerien und Off-Spaces in Europa zu hören.
https://waldlust.org

 

Tobias Schmitt (1975), Experimentelle Elektronik, Zahlreiche Aufführungen, Klanginstallationen und Tonträgerveröffentlichung in Europa und den Vereinigten Staaten. Er betreibt seit vielen Jahren eine Radiosendung zum Thema der LiveImprovisation und ist als Organisator diverser Konzerte und Festivals tätig.  www.acrylnimbus.de

 

Lasse-Marc Riek (1975) ist Klangkünstler und arbeitet vielseitig mit den Geräuschen unserer Welt. Seit 1997 ist er mit Ausstellungen, Konzerten, Lehraufträgen und Workshop-Projekten international tätig und hat in Galerien, Künstlerhäusern, Kirchen und Museen gastiert. Zahlreiche Veröffentlichungen auf internationaler Ebene, Radiophone Kompositionen z.B.für das Deutschlandradio Kultur, den Hessischen Rundfunk, dem Westdeutschen Rundfunk um dem österreichischen Rundfunk. Stipendien, Auszeichnungen und AIR-Programme hat er in Europa, dem mittleren Osten und Afrika wahrgenommen. Seit 2003 Mitbegründer des Audioverlages Gruenrekorder, welcher sich auf Soundscapes, Field Recordings und elektro-akustische Kompositionen konzentriert und in diesen Zusammenhängen mit Künstlern und Wissenschaftlern auf internationaler Ebene agiert.
https://lasse-marc-riek.de

 


tja, lieber Besucher und liebe Besucherin

– irgendwann hörts ja auch mal auf. ..

 

… aber nicht ohne ein großes Danke!
Wir, die Kuratoren der Ausstellung SOUND und das gesamte Team des Neuen Kunstvereins Aschaffenburg, möchten uns herzlich bedanken. Bei den Sponsoren, die uns mit der technischen Ausstattung geholfen haben. Fima Sennheiser electronic GmbH & Co. KG, für die Ausstattung unserer Hörstationen mit hochwertigen Kopfhörern und einem WLAN MobileConnect System / Fima ESI Audiotechnik GmbH, für die Bereitstellung umfangreicher Lautsprechertechnik / Gruenrekorder, für eine gut gefüllte Audiothek mit hörenswerten Beiträgen aus ihrem Verlagsprogramm.


Die Stimmung unseres Hör-Raumes wird mitbestimmt durch ein Ensemble von Stehlampen, die zwischen projizierten Texten und Klangkunststücken ein Raumelement bilden. Herzlichen Dank an Susanne Bergmann, für die Leihgabe der Stücke aus der Sammlung „Lampenwald“, nach einer Idee von Stephan Dreisbusch und an Marius Kuchenbecker für die Produktion der Videos, durch die unser virtueller Rundgang in Bild und Klang erlebbar wird.


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Macht das Beste draus, haltet Abstand und bleibt gesund.

Auf Wiederhören … Euer NKV …

und euer HörSaal-Team

Lasse-Marc Riek & Eckhard Kuchenbecker

 

© das Copyright der für diesen Beitrag verwendeten Texte, Photos und Videos

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