Starke Frauen 2020

27. September bis 13. Dezember 2020

Soft-Opening: Sa., 26. September 2020

 

mit Hildegard Elma, Gerda Enk, Christine Fiebig, Ulrike Donié, Anne Pfeifer, Grit Reiss, Melanie Wiora

kuratiert von Elisabeth Claus, Tanja Walter und Lena Giegerich

  

Frauen-Power wurde im Neuen Kunstverein Aschaffenburg noch nie vernachlässigt; aber als wir feststellten, dass wir 2019 in der Ausstellung „In guter Gesellschaft“ dem Künstler Heiner Thiel neben 14 männlichen nur eine weibliche Position aus der Sammlung Schroth, Soest, zur Seite gestellt hatten, war es höchste Zeit, nachfolgend an eine sehr erfolgreiche zurückliegende Präsentation anzuknüpfen: „Starke Frauen“ mit Nina Fowler, Ilse Haider und Nina Nolte, hatte 2013 bei BesucherInnen und der Presse große Beachtung gefunden. Für „Starke Frauen 2020“ haben wir aus einer Vielzahl beachtenswerter Positionen eine Auswahl zusammengestellt, die in den Medien Zeichnung, Malerei, Fotografie, Video, Objekte und Installation ein Schlaglicht auf künstlerische Frauenpower im Jahr 2020 wirft:

Hildegard Elmas große Aquarelle sind ein Zusammenspiel von Licht, Farbe und Raum - im Zusammenklang von Rot- und Blautönen entstehen Bilder von großer Leuchtkraft und Transparenz. Gerda Enk bezeichnet ihre großformatigen Fotocollage als „Stratigraphien“, denen sie Gedichte beifügt. Ihre Serie „GegenGewissheit“ ist im „CoronaSpaziergangAtelier“ entstanden.

Christine Fiebigs subtile Zeichnungen sind von asiatischer Tuschmalerei inspiriert und spiegeln das Thema Natur in vielfältiger Weise.

Ulrike Doniés Malerei und Objekte beschäftigen sich mit der Wahrnehmung und Erinnerung archetypischer Bilder.

Anne Pfeifer arbeitet in ihren kinetische Klangskulpturen mit programmierten Kompositionen, die Bewegung und Töne generieren.

Grit Reiss‘ Fotoarbeiten überschreiten inhaltlich und formal die Grenzen von Installation, Video und Performance.

 Im Mittelpunkt von Melanie Wioras Foto-und Videoarbeiten „Natura“ steht die Kraft und Gewalt der Natur. In der Fotoserie „Eyescapes“ präsentiert sie Landschaften in ungewöhnlicher Perspektive.

 

Besuchen Sie die Ausstellung auch online unter:

https://www.kunstlanding-virtuell.de/virtueller-rundgang-starke-frauen/


impressionen

Fotos Bildergalerie: W.Claus

Die Ausstellung wird unterstützt von:



Parallel im erdgeschoss: show it again...

mit Elvira Lantenhammer

"COLOR SITEPLAN" / Malerei

Elvira Lantenhammers Gemälde sind Farbereignisse, die ganz wesentlich auf Farbintensivität beruhen. Die Farbwahl und ihr Auftrag erfolgt intuitiv, in einem Erspüren der Farbwirkungen und ihres Zusammenspiels. Der Begriff „Lageplan“ („siteplan“) unter dem sich alle abstrakten Werke subsummieren, wirkt dabei als Aktionsraster, das sich durch Offenheit auszeichnet und den Farben neue Räume erobert. Die Farbe ist der Hauptakteur in Lantenhammers Bildern: fein abgestimmt oder in kühnen Komplementärkontrasten. Die Spielarten des Farbauftrags in ihren Gemälden fordern zu lustvollem Sehen auf. Ihr ganz eigener Weg der Farbfeldmalerei ist geprägt von ihrer Beschäftigung mit östlicher Philosophie und dem Zen-Buddhismus. Lantenhammers Werk, das zunehmend auch international Beachtung findet, spiegelt gelegentlich Formen wider, die einen Ort besonders prägen. Meist jedoch sind es allein die Farbklänge und ein Gefüge von Farbflächen, die die emotionalen und energetischen Qualitäten eines Ortes oder eines Landes spürbar machen. So hat jeder Ort, jedes Land, das Elvira Lantenhammer in den letzten Jahren häufig im Rahmen von Künstlerstipendien bereist hat, einen eigenen Klang.

Bei den in dieser Ausstellung präsentierten Bildern handelt es sich um „Japanese Siteplan“ Nachlese. Das heisst es sind Arbeiten, die im Atelier in Schloss Homburg entstanden, aber inspiriert sind von ihrem a.i.r. Aufenthalt in Japan.

Weiter Infos unter: www.elviralantenhammer.de


Bilder Rundgang: W.Claus