Rahmenprogramm zur Ausstellung SOUND

Ein reichhaltiges Rahmenprogramm ergänzt die Ausstellung:

 

28.03.2020: KinderLANDing, im NKV

11-13 Uhr, 5-7 Jh., 14-17 Uhr, 8-13 Jh.

Zur Ausstellung findet ein Workshop zur künstlerischen Förderung von Kindern im KunstLANDing statt. Unter der Leitung von Eva Fischer besuchen Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahre die Ausstellung und setzen das Erlebte kreativ um. Weitere Infos finden Sie hier


 14.03.2020, 12:45 Uhr: Eröffnungsveranstaltung der SOUND-Filmreihe, im Casino Filmtheater

JOHN COUSINS & THE UNIVERSITY OF THE WAVES

ein Film von Manfred Waffender, 76 Min., engl., Eintritt: 10 €

„Wenn ich eine Landschaft wäre, dann eine Meereslandschaft. Ich wollte nicht in der Mitte des Ozeans sein, wie auch nicht eine Wüste in der Mitte eines Kontinents. Ich wäre dort, wo Meer und Land aufeinandertreffen.“

Der Dokumentarfilm zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie einzelne Geräusche sich zu Klanglandschaften eines bestimmten Ortes formen, wenn ihnen aufmerksam zugehört wird. Dieser Zuhörer ist der Hauptdarsteller John Cousins. Der 1943 in Wellington (Neuseeland) geborene Komponist und Klangkünstler ist fasziniert von den Klängen der Wellen, des Sturmes, den „kostbaren klaren“ Lauten des Elementaren. Von Kindesbeinen an bis heute treibt ihn die Besessenheit, Klangerlebnissen nachzujagen. Der deutsche Filmemacher und Medienkünstler Manfred Waffender reiste nach Neuseeland, um dort John Cousins zu treffen und sich seinen akustischen Kosmos zu erschließen. 

Der Filmemacher, die Kuratoren der Ausstellung sowie die Leitung des Neuen Kunstvereins sind anwesend und bieten dem Publikum an, mehr über die Leidenschaft und die Lust am Zuhören zu erfahren.

Im Anschluss bietet Bernhard Hench an, sich im Café Krèm zum weiteren Gespräch zu treffen.



22.03.2020, 19:30 – 21:30 Uhr, Konzert & Workshop, im NKV

MUSIK AUS STROM mit Thomas Burkhardt

In der Audiothek der Ausstellung SOUND installiert der Aschaffenburger Modular-Sound-Klangkünstler Thomas Burkhard seine Klangzentrale.

Dort nimmt er die ZuhörerInnen mit auf eine Erkundungstour durch Geräusch, Klang, Licht und allem dazwischen.

Im Anschluss an die ungefähr 40-minütige Klang-Improvisation sind die Gäste zum weiteren Gespräch eingeladen.

Die Kuratoren der Ausstellung bieten im Anschluss einen nächtlichen Rundgang durch die Ausstellung an.



27.3.2020, 18:30 – 19:30 Uhr, SOUNDWALK

+ 20:30 Uhr KONZERT, Treffpunkt NKV

Lasse-Marc Riek & Tobias Schmitt bieten ein zweiteiliges Konzept, bestehend aus einem partizipativen Soundwalk und einem Konzert. Die TeilnehmerInnen erleben zunächst einen auditiven Spaziergang durch die Umgebung. Hier erhalten sie die Möglichkeit, Aufnahmen mit verschiedenen Mikrofonen zu realisieren. Die Projektpartner von Waldlust (Riek/Schmitt) führen in die Technik ein. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.  Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung (Tel.: 06021/299278 oder per Mail: nkvab@gmx.de)

Im Anschluss werden die aufgenommenen Klänge vom Duo live in einem Konzert im NKV weiterverarbeitet. Das Konzert ist auch für BesucherInnen offen ist, die nicht am Soundwalk teilgenommen haben.

Ein Konzertausschnitt aus Tübingen 2017 finden Sie hier 



05.04.2020, 15:00 Uhr, Gespräch & Soundwalk, Treffpunkt NKV

UNTERWASSER-LAUSCHEN mit Lutz Nevermann

Der promovierte Biologe und Bioakustik-Forscher lädt die TeilnehmerInnen dieses interaktiven Soundwalks und Workshops zum Unterwasserlauschen ein. Lutz Nevermann gibt Einblicke in seine bioakustischen Tonaufnahmen. Dabei werden neben Hörbeispielen regionaler Unterwasserlandschaften auch die technischen Aspekte der Aufnahmesituationen erläutert. Im Anschluss findet ein Soundwalk mit Unterwassermikrofonen (Sound Poles) am Mainufer statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung (Tel.: 06021/299278 oder per Mail: nkvab@gmx.de)

Der Kurator Eckhard Kuchenbecker begleitet die Veranstaltung.



25.04.2020, 12:45 Uhr, Filmvorführung, im Casino Filmtheater

un|sounding the self — a portrait,

ein Film von Christoph Collenberg, 60 Min., engl.

Der Dokumentarfilm „un|sounding the self — a portrait“ des Frankfurter Regisseurs Christoph Collenberg ist ein experimentelles audiovisuelles Porträt der beiden amerikanischen Künstler Christopher Shultis und Craig Shepard. Obwohl in ihrem künstlerischen Ausdruck sehr unterschiedlich, ist ihre Arbeit tief in der Praxis des Gehens im Sinne H.D. Thoreaus, in seinen Schriften und der Kunst von John Cage verwurzelt.

So handelt der Dokumentarfilm vom Werden dieser beiden Künstler - wie Musik entsteht, wenn Komponisten erst einmal schweigen und dann nach Klang suchen. Shultis ist emeritierter Professor an der University of New Mexico, wo er Schlagzeug, Komposition und Musikwissenschaft lehrte. Shepard ist Komponist und Posaunist und Teil des Wandelweiser-Kollektivs. Die Musik, die bei ihren Spaziergängen in den Schweizer Alpen, den Wäldern von Pennsylvania oder den geschäftigen Straßenstrukturen New Yorks entsteht, prägt und inspiriert die Bilder. Aufgenommen in und um Olomouc im September 2017, werden intime Interviews und Performance-Aufnahmen mit Feldaufnahmen und kontemplativen Visual Music-Passagen verknüpft. 

Der Filmemacher und die Kuratoren der Ausstellung sind anwesend.

Trailer: https://vimeo.com/272570486